Leinen: Die natürliche Alternative zur Seide
Maja BrehmerShare
Reine Seide zu teuer? Dann ist Leinenstoff die Alternative. Wurde Leinen zuvor von Baumwolle nahezu völlig verdrängt gewinnt es Ende des 20. Jahrhunderts wieder an Bedeutung, mit seinem Status als Naturfaser.
Vielleicht interessiert euch die Entstehung von Leinenstoff, ist es wohl ein Prozess mit unglaublich vielen Schritten der schon jahrhunderte alt ist.
🧵 Vom Flachs zum Faden
Als allererstes braucht man natürlich Flachs, lustigerweise auch Gemeiner Lein genannt. Die Leinfasern, aus denen später Seile gesponnen werden, müssen zuerst aus der Pflanze entfernt werden. Dazu muss der Flachs zuerst trocken sein, damit man ihn rösten und anschließend riffeln kann.
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Was ist nun Riffeln? Eine kurze Bildsuche nach einem Riffelkamm sollte erklären, wie Blätter vom Stamm entfernt werden!
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Auch die Röste gestaltet sich anders als man vielleicht denkt. Der Flachs wird auf Feldern aufgelegt und vom Regen feucht.
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Nun muss er nur mehr vom Stroh getrennt werden, was wohl der lustigste Schritt ist. Das Brechen, Schwingen und Hecheln machen die Flachsfasern rein und jetzt kann er zu Fäden verarbeitet werden.
Jetzt kann das Weben der Stoffe beginnen, welche ganz nach Vorliebe verfeinert, gebleicht und gefärbt werden können. Daraus werden dann angenehme luftige Laken, Decken und Kleidungsstücke erstellt. Voila.
Und wir haben natürlich besonders wunderschöne:
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Shirts, Hosen und Kleider
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Mit süßen Blumenmustern, in ungewöhnlichen Farben und Schnitten
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Natürlich elegante Kleider und Blazer die perfekt für feine Anlässe sind.